Kaffeekunde  

Kaffee-Lieblingsgetränk der Deutschen


Kaffee - Schwarzes Gold aus der Tasse
    Der Kaffee Spitzenreiter unter den beliebtesten Getränken der Deutschen.
    Was wäre ein Morgen ohne die erste Tasse Kaffee? Den ganzen Tag läuft der Körper auf Sparflamme, erste Entzugserscheinungen äußern sich in unkontrollierbaren Zitteranfällen und die Laune ist sowieso im Keller. Eine Welt ohne Kaffee ist für die meisten einfach nicht mehr vorstellbar.
Mit der Frage "Noch Lust auf einen Kaffee?" konnte man sein Date schon immer gut in die eigene Wohnung locken. Ob die Kaffeekünste dann überhaupt gefragt sind, sei dahingestellt, spätestens bei der Tasse Kaffe am Morgen heißt es dann aber:
Farbe bekennen - schwarze Brühe oder Gourmet-Kaffee?

 

 

Geschichte des Kaffees


Kaffee - Geschichte und Entdeckung
Nicht der Mensch kann sich die Entdeckung des Kaffees auf die Fahne schreiben:
Der Legende nach waren es Ziegen, die als erstes auf den Kaffee aufmerksam wurden. In einem Kloster in Äthiopien bemerkten die dort lebenden Mönche, dass die Haustiere nach dem Genuss von wilden roten Beeren auffällig munter waren. Als sie die Beeren selbst probierten, schmeckten diese allerdings so bitter, dass sie kaum zu genießen waren. Enttäuscht schmissen sie die Beeren ins Feuer, woraufhin sich ein wohltuend aromatischer Geruch durch die Gemäuer erhob. Davon angetan, löschten sie das Feuer mit Wasser und entdeckten so, sowohl die Röstung der Kaffeebohnen, als auch das Aufbrauen dieser zum Kaffee.
Ihren Siegeszug durch Europa verdankt die Kaffeebohne hauptsächlich den Türken, die sie, nachdem sie ihnen bei der Eroberung Kairos im 16. Jahrhundert in die Hände fiel, auf ihrer Eroberungstour, quer durch Asien und Europa verteilten.
Wo wir schon beim ersten Fehler wären. Denn richtig wäre "die Bohnen", denn Kaffee kann aus zwei Pflanzen gemacht werden: Während die Coffea Arabica als die aromatischere Bohne gilt, wird der Kaffee aus der Coffea Robusta, na ja, robuster. Und nachdem es beim Kaffee einvernehmlich um das Aroma geht, ist es auch die Arabica, die 70%des Welthandels dominiert. Ganz ohne Robusta geht es aber meist auch nicht, so hat man es bei herkömmlichen Kaffeesorten in der Regel mit einer Arabica/Robusta Mischung zu tun.

 

Die Welt-Kaffeeproduktion

 

Laut Food and Agricultural Organization (FAO) 2003 wird weltweit auf ca. 10,9 Millionen Hektar von ca. 15 Milliarden Bäumen Kaffee geerntet.
Die Anbauflächen sind auf 70 bis 80 Länder verteilt. Allerdings produzieren nur 50 Länder Kaffee in wirtschaftlich nennenswerten Größenordnungen. Die bedeutendsten Anbauflächen liegen in Südamerika mit 4 Millionen Hektar. In Afrika wird auf 2 Millionen Hektar Kaffee produziert, in Nord- und Zentralamerika auf 1,9 Millionen Hektar und in Asien/Ozeanien auf 3 Millionen Hektar.
Die Welt-Produktion von Kaffee stieg in den letzten zehn Jahren von 90 Millionen Sack zu 60 kg auf über 100 Millionen Sack. Der Anteil von Robusta-Kaffee an der Erzeugung liegt bei knapp 40 %. Bei Ländern, die sowohl Arabica- als auch Robusta-Kaffee erzeugen, entspricht der prozentuale Exportanteil der beiden Sorten in der Regel dem der Produktion.
In Brasilien aber sind durch den relativ hohen Eigenkonsum die Anteile leicht verschoben:
Der Exportanteil des Arabica-Kaffees liegt bei ca. 84 %, der Anteil des exportierten Robusta-Kaffees bei 16 %.